Frische Kräuter gehören zu den empfindlichsten Zutaten im Kühlschrank und verlieren oft schon nach kurzer Zeit ihre Frische, wenn sie einfach lose in eine Schublade gelegt werden. Dabei lässt sich mit wenigen einfachen Handgriffen erreichen, dass Kräuter deutlich länger frisch und knackig bleiben, bevor sie überhaupt verwendet werden.
Weiche Kräuter wie Petersilie oder Basilikum halten sich oft besser, wenn die Stiele wie ein kleiner Blumenstrauß in ein Glas mit etwas Wasser gestellt werden. Ein locker darübergelegter Beutel schützt zusätzlich vor dem Austrocknen, ohne die Kräuter komplett einzuschließen und dadurch feucht werden zu lassen.
Robuste Kräuter anders behandeln als weiche
Robustere Kräuter wie Rosmarin oder Thymian vertragen dagegen eher eine trockene Aufbewahrung, eingewickelt in ein leicht feuchtes Tuch im Gemüsefach. Diese Sorten reagieren empfindlich auf zu viel Feuchtigkeit, während zu große Trockenheit ebenfalls schnell zu welken Blättern führt.
Ein kurzer Rundgang durch den Kühlschrank alle paar Tage hilft zusätzlich dabei, welke Blätter frühzeitig zu entfernen, bevor sie den Rest des Bunds mit anstecken. So bleibt der überwiegende Teil der Kräuter länger nutzbar, statt insgesamt schneller zu verderben.
Wer größere Mengen frischer Kräuter im Haus hat, kann überschüssige Triebe auch klein schneiden und offen ausbreiten, damit sie langsam trocknen und danach in einem geschlossenen Glas weiterverwendet werden können, statt ungenutzt zu verderben.
Mit der passenden Aufbewahrung für jede Kräutersorte lässt sich die Haltbarkeit deutlich verlängern, ohne dass zusätzlicher Aufwand nötig wird. Wer diese kleinen Unterschiede kennt, hat länger etwas Frisches griffbereit, statt Kräuter schon nach wenigen Tagen wegwerfen zu müssen.