Beim Planen der Woche liegt der Fokus oft nur auf neuen Gerichten, während Reste vom Vortag gar nicht mitgedacht werden. Dabei sammeln sich gerade an stressigen Tagen schnell kleine Mengen im Kühlschrank an, die dann still und leise vergessen werden. Wer bewusst zwei feste Tage für Reste in den Wochenplan einbaut, gibt diesen Resten von Anfang an einen festen Platz, statt sie dem Zufall zu überlassen.
Am besten eignen sich Tage, an denen ohnehin wenig Zeit oder Lust zum Kochen besteht, etwa mitten in der Woche oder nach einem vollen Wochenende. An diesen Tagen wird einfach zusammengestellt, was noch übrig ist, statt eine völlig neue Mahlzeit zu planen. Das entlastet nicht nur den Kühlschrank, sondern auch den Kopf, wenn ohnehin wenig Energie für Neues da ist.
Reste zu einer eigenen kleinen Mahlzeit machen
Reste müssen dabei nicht einfach nur aufgewärmt werden, wie sie ursprünglich serviert wurden. Oft lassen sich verschiedene kleine Mengen zu etwas Neuem kombinieren, etwa als Beilage zueinander oder als Füllung für eine einfache Pfanne. So entsteht aus mehreren halben Portionen eine vollständige Mahlzeit, ohne dass neue Zutaten gekauft werden müssen.
Ein fester Platz im Kühlschrank für diese Reste hilft zusätzlich dabei, den Überblick zu behalten. Wer weiß, wo die Reste stehen, denkt an den beiden festen Tagen automatisch zuerst dorthin, bevor er neue Zutaten aus dem Vorrat holt, was die eigentliche Planung dieser Tage deutlich vereinfacht.
Notiere die beiden Restetage fest im Wochenplan, so wie jedes andere Gericht auch, damit sie nicht am Ende doch wieder durch eine spontane Idee ersetzt werden. Diese feste Verankerung sorgt dafür, dass die Tage tatsächlich eingehalten werden, statt bei jeder vollen Woche als Erstes gestrichen zu werden.
Mit der Zeit wird aus den zwei festen Restetagen eine feste Gewohnheit, die den Wochenplan spürbar entspannt. Es bleibt weniger übrig, das am Ende doch weggeworfen wird, und die Wochenplanung selbst wird einfacher, weil zwei Tage bereits von vornherein feststehen.